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Der Mythos Gold

Wie wird Gold zu Schmuck?

Nach dem Goldfund wird das Edelmetall zur Weiterverarbeitung in Metallbarren gegossen. Ein handelsüblicher Standardbarren wiegt rund 400 Unzen, also ca. 12,5 kg. Einige dieser Barren kommen in die Tresore der Notenbanken. Die meisten werden zur Weiterverarbeitung eingeschmolzen. Die Schmuckindustrie verwendet Granulate mit Durchmessern von nur wenigen Millimetern, aus denen exquisite Colliers, Armbänder oder Ringe zusammen mit anderen Schmuckzutaten gefertigt werden. Gold allein wäre aber zu weich, um zu einem Schmuckstück verarbeitet werden zu können. Deshalb wird es mit anderen Materialien wie Silber, Kupfer oder Zink vermischt, um Stabilität für die Schmuckerzeugung zu gewährleisten.

Goldmischung

Die Mischung von Gold mit anderen Metallen nennt man Legierung. Sie wird meist in Karat oder Tausendstel angegeben. Hochwertiger Schmuck wird in vielen Fällen aus Goldlegierungen mit einem Feingehalt von 585, 750 oder höher angefertigt. In Karat ausgedrückt ist das ein 14- oder 18-Karat-Schmuck.

Die Farben des Goldes

Gold ist nicht gleich Gold. Das wird vor allem bei kostbaren Schmuckstücken sichtbar: Von Gelb- über Weiß- bis zu Rotgold, Goldschmuck gibt es in verschiedenen Farben.

© 2019 Christoph Pichler